Auf die Dauer hilft nur Power

Besonders Smartphonecacher kennen die Situation. Man ist unterwegs und „urplötzlich“ ist der Akku des geliebten Smartphones leer. Mir selbst ist das in der Anfangszeit des Cachens auch schon passiert, dass das damals genutzte Xperia X1 mit leerem Akku nicht mehr wollte. Das war damals mit der Hauptgrund ein GPS mit normalen Akkus zu kaufen, weil der Wechsel hier schnell und problemlos möglich ist. Einen Akku zu wechseln ist bei vielen Smartphones heutzutage nicht mehr ohne weiterePokemonGo_Ingresss möglich. Daher empfiehlt sich grade für die Smartphonecacher 😉 die Anschaffung eines Akkupacks. Nachdem wir beide auch in der Welt von Ingress und neuerdings auch Pokemon Go unterwegs sind, haben wir schon einige Erfahrungen mit Akkupacks sammeln können. Vor einigen Wochen bekamen wir dann von InLine Akkupacks mit 16.000 mAh als Testobjekte zur Verfügung gestellt.

Der Akkupack wird mit einer samtigen Stofftasche und einem Ladekabel für Micro-USB geliefert. Postitiv fällt sofort das solide Aluminiumgehäuse auf, dass man sonst nur bei den Premiumakkupacks der Konkurrenz Anker kennt. Der mobile Akku verfügt über eine Micro-USB-Ladebuchse und zwei USB-Ausgänge. Zum Laden des Packs kann theoretisch jedes handelübliche MIkro USB-Kabel verwendet werden.

photo_2016-07-29_16-23-08Die USB-Ausgänge sind auch der einzige Kritikpunkt an diesem Akkupack. Diese liefern eine statische Ausgangsleistung von jeweils 1,0 Ampere und 2,1 Ampere. Hier sollte bei einem Akkupack in der Preisklasse ab 30 € eine intelligente Laderegelung verbaut sein, damit das Smartphone bestmöglich geladen werden kann. Die effektive Ladeleistung ist natüprlich immer abhängig vom Kabel und Gerät, aber gerade bei akkuintensiven Spielen mit Display im Dauerbetrieb reicht die 1.0 Ampere Buchse zum laden nicht aus.

Getestet wurde das Ladeverhalten mit einem Samsung Galaxy S7 Edge, einem Moto X Play, eine Sony Xperia Z3, einem Huawei Hotspot und einem Samsung Galaxy Tab 4 10.1. Im Ruhezustand wurden alle Geräte problemlos geladen, wobei hier die Ladezeiten und Ladeleistung keinen Unterschied zu vergleichbaren Akkupacks zeigen. Als Referenz wurde hierzu ein Anker Astro E5 mit 15.000 mAh genutzt. Man kann sein Smartphone durchaus mal über ein Wochenende befeuern, sparsame Nutzung vorausgesetzt. Als besonders praktisch hat sich die Funktion des automatischen Einschaltens herausgestellt. So kann man den Akkupack im Rucksack lassen und das Handy auch mal längere Zeit vom Kabel trennen ohne dann wieder im Rucksack den Akkupack einschalten zu müssen. Nur beim Magnetladekabel (Sony Spezialität) musste man hin und wieder am Schalter nachhelfen.

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Der Lasttest wurde dann mit den Smartphones mit Spielen Pokemon Go und Ingress durchgeführt. Hierbei wird der Akkupack richtig gefordert. Auch nach rund 5 Stunden Dauerbetrieb lieferte das Kraftbündel noch zuverlässig Strom. Nach etwa 6,5 Stunden Dauerbetrieb mit war der Akkupack dann verbraucht und musste geladen werden. Auch den Hotspot versorgte der Pack problemlos über einen ganzen Tag zuverlässig mit Strom. Mit dem Tablet kam der Akkupack erstmals an seine Lastgrenze. Im Ruhezustand laden geht hier ebenfalls Problemlos, bei voller Displayhelligkeit und Filmstreaming kommt er hier an seine Grenze. Hier ist keine Ladeleistung mehr verstellbar, lediglich eine Verzögerung des Akkuverbrauchs im Tablets. Man muss allerdings fairereweise auch dazu sagen, dass das Originalladegerät des Tablets 5,4 V und 2,4 Ampere liefert. Erwähnen sollte man an dieser Stelle auch, das der Akkupack, obwohl wir ihn gehörig strapaziert haben, bei keinem der Tests weder beim laden noch entladen warm geworden ist.

Fazit: Das Teil tut genau das was es soll, nämlich dem Smartphone-Akku unter die Arme greifen wenn der Saft mal knapp wird. Der kleinste seiner Art ist er nicht, aber durch das relativ flache Gehäuse passt er trotzdem in eine Jackentasche. Gerade wer viel mit dem Smartphone und Internet unterwegs ist, kann es mit dem Pack ein Wochenende lang gut am Leben halten.

Ein Gedanke zu „Auf die Dauer hilft nur Power

  1. Ich habe mir und meinem Freund tatsächlich die Pokéball Powerbank mit 10 000 mAh gegönnt für 16 EUR je Stück. Hing dann zwar beim Zoll fest, aber hat sich gelohnt.
    Es braucht zwar ca. 8 Stunden um komplett voll zu werden, aber kann einen ganzen Tag dich mit Strom versorgen.
    Nachteil ist natürlich die Größe bzw. Handlichkeit. Die Powerbank von euch ist zwar auch nicht so klein, aber wesentlich handlicher als ein Ball.
    Schon mit meinen kleinen Powebanks (3 600 mAh) habe ich mir teilweise angewöhnt diese in der Jackentasche oder im Rucksack zu verstauen und ein längeres Ladekabel dann zu nehmen. Klappt hierbei auch gut.
    Mein Freund nutzt aber auch gerne den angebrachten Karabiner und hängt den Ball dann an die Hose ran.
    Ich habe trotzdem gerne die kleineren Powerbanks immer mit dabei, da meine Cacherfreunde ihre irgendwie immer vergessen und man meine – im Vergleich zu euren – nicht teilen kann.

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